Mittwoch, 18. September 2013

Auf den Spuren eines kleinen Zauberers

Good morning everybody,

die Highlands liegen hinter uns. Das schlechte Wetter hoffentlich auch.

Eben jenes machte uns nämlich am vergangenen Sonntag ganz schön einen Strich durch unsere Rechnung. Bereits bei unserem Aufbruch regnete es bei gehörigen Winden in Strömen und das sollte auch größtenteils so bleiben. Trotzdem setzen wir die Fahrt erstmal fort zum Eilean Donan Castle, dem meist fotografierten Castle in Schottland. 


Lange blieben wir nicht, zum Spazieren war uns bei dem Regen wirklich nicht. Unser nächstes Ziel sollte mit dem Ben Nevis der höchste Berg Schottlands sein. Hier existiert eine Berggondel zu einem benachbarten Berg, doch diese sollte bei dem echt schlechten Wetter geschlossen sein; war eigentlich auch wenig verwunderlich. 


Also schauten wir uns ein wenig die kleine Stadt Fort William an um in Folge bereits zum späten Nachmittag unser B&B aufzusuchen.

Für den nächsten Tag hatten mal etwas anderes auf dem Plan: eine Fahrt mit dem Jacobite Steam Train, einer waschechten Dampflokomotive! Was daran so besonders ist? Die Strecke von Fort William nach Mallaigh überquert unter anderem das Glenfinnan Viadukt, welches der ein oder andere aus den Harry Potter Filmen kennen könnte. Auch die erste Klasse Kabinen sehen im Film genauso aus. Zwar war das Wetter immer noch alles andere als stabil aber im Zug war es trocken und so hatten wir eine wirklich schöne Fahrt. Zu Mallaigh selbst - ein kleines Örtchen an der Westküste des Festlandes - ist nicht viel zu sagen, hier gibt es neben einem allerdings netten Hafen nur ein Fish&Chips Restaurant am anderen, Tourismus eben.


Nachdem wir kurz nach 16 Uhr Ortszeit wieder den Bahnhof erreichten, machten wir uns alsbald auch schon auf in Richtung der nächsten Unterkunft, nach Balloch am Loch Lomond. Dabei umfuhren wir den als schönsten Schottlands geltenden See ostwärts. 


Unterwegs stießen wir auf eine traditionelle "Wolle-Mühle" (freie Übersetzung), wo wir auch mal richtige Highland-Kühe beobachten konnten, ganz zu Jennys Freude.

Gestern ging unser Weg dann weiter Richtung südwestliche Highlands. Hier merkte man immer mehr, wie das Land ebener und friedlicher wurde, ganz im Gegenteil zum Nordwesten und Westen der vergangenen Tage. Mit Zwischenstopp in Oban, der dortigen Destille und einer Chocolate Factory, erreichten wir gegen 17 Uhr den Fährhafen Kennacraig. Mit der Fähre ging es dann in zwei Stunden Übersetzung zu unter Whisky Kennern berühmten Insel Islay, eines meiner persönlichen Highlights in Schottland.


Wir wünschen allen Lesern und Daheimgeblieben einen wundervollen Tag!




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